Mund- Kiefer- Gesichtschirurgie

mri

Wissen schafft Heilung

News

 

Mittleilung Juni 2015:

Die Arbeitsgruppe von Grayson et al., nach deren Technik auch unsere kleinen Patienten behandelt werden, konnte in einer Langzeitstudie zeigen, dass durch die NAM-Bandlung die Notwendigkeit einer sekundären Nasenkorrektur deutlich reduziert werden kann. Als Vergleichsgruppe wurden Babies ohne NAM-Behandlung herangezogen. Den Link auf pubmed.gov zum Abstract dieser Publikation finden Sie hier.

Comparative Study of Early Secondary Nasal Revisions and Costs in Patients With Clefts Treated With and Without Nasoalveolar Molding.

Patel PA1, Rubin MS, Clouston S, Lalezaradeh F, Brecht LE, Cutting CB, Shetye PR, Warren SM, Grayson BH.

2015 Jun;26(4):1229-33.

Pressemitteilung 12.05.2013:

Helene Matras-Preis 2013 an Münchner Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen

Der Helene Matras-Preis ging dieses Jahr an den Münchner Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen Priv.-Doz. Dr. Dr. Denys Loeffelbein, Oberarzt am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München. Der Preisträger erhielt die Auszeichnung für das Projekt „CAD/CAM-Lösung für das Nasoalveolar Molding bei Patienten mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten“. Ziel des Projektes ist die Vereinfachung der nicht-invasiven Vorbehandlung von Säuglingen, die mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte geboren werden. Die Preisverleihung fand im Rahmen des 6. Symposiums der Österreichischen Gesellschaft für Lippen-Kiefer-Gaumenspalten und Kraniofaziale Anomalien (ÖGLKG) am 12. April in Salzburg statt.

Der nach seiner Stifterin benannte und mit 5.000 Euro dotierte internationale Preis wird von der ÖGLKG alljährlich zur Förderung wissenschaftlicher Projekte auf dem Gebiet der Lippen-Kiefer-Gaumenspalten und kraniofazialen Anomalien eines wissenschaftlichen (klinischen oder experimentellen) ausgelobt. Traditionell wird der Preis geteilt. Ausgezeichnet wurde dieses Jahr auch eine Arbeitsgruppe der Universität Würzburg.

Dr. Loeffelbein beschäftigt sich seit einem Forschungsaufenthalt an der New York University im Jahr 2009 intensiv mit der Weiterentwicklung der Nasoalveolar Molding-Technik. Bei dem ausgezeichneten Projekt wird der Schweregrad der Fehlbildung mittels Computer-unterstützter digitaler Therapieplanung und individuellem Design von kiefer-und nasenformenden Apparaturen verringert. Mit dieser Behandlungsmethode kann die notwendige Operation optimal vorbereitet und ein besseres ästhetisches und funktionelles Ergebnis, insbesondere bei schweren Spaltformen, erreicht werden. Durchgeführt wird das Projekt in einer Zusammenarbeit von der Klinik für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie und dem Lehrstuhl für Medizintechnik der Technischen Universität München.